Von 2002 bis heute

Im Jahre 2002 durfte die Stadtkapelle Donaueschingen ihr 175-jähriges Bestehen feiern. Die folgende Aufnahme zeigt die Kapelle in der Besetzung des Jubiläumsjahres:
Die Stadtkapelle im Jubiläumsjahr 2002.

1. Reihe von unten: Timea Keller, Christine Bäuerle, Sigrid Rasilier, Kristina Haushahn, Martina Wölfle
2. Reihe: Rafael Hafkesbrink (Vorsitzender), Michael Schlatter, Anja Huber, Barbara Bäurer, Alexandrina Eberle, Christiane Huber, Christiane Schlutt, Susanne Quadt, Eva Rothweiler, Johann Wintermantel, Gregor Cron, Heinrich Haberer, Peter Stelzl (Dirigent)
3. Reihe: Heinrich Fottner, Florian Andree, Steffen Rösch, Michaela Eisele, Marina Eberle, Melanie Fischer, Stefan Meßmer, Thomas Burkhard, Marianne Stelzl, Petra Lehmann, Josef Burkhardt, Katrin Mummenthaler, Andrea Schick
4. Reihe: Ursula Bäurer, Matthias Bauer, Michael Burkhardt, Herbert Haberer, Klaus Lehmann, Andreas Heidinger, Matthias Braun, Manuela Gfell, Simon Armbruster, Jürgen Kessler
5. Reihe: Heinrich Föhrenbach, Roland Armbruster, Regina Kessler, Konstantin Cron, Christoph Bäurer, Klaus Faden, Martina Gfell, Andreas Frank
(Nicht auf dem Bild: Iris Gojowczyk, Priska Cron, Elke Haberer, Elvira Streit, Rolf Bürssner, Erwin Wilhelm, Martin Wintermantel, Patrick Stadler, Nils Hauger, Konrad Hall)

Die Stadtkapelle Donaueschingen trägt zu besonderen Anlässen die Historische Uniform der Donaueschinger Bürgerwehr. Die folgende Aufnahme entstand beim 1. Alemannische Trachtenfest an der Bräunlinger Kilbig 2005:
Die Stadtkapelle in Historischer Uniform 2005.

1. Reihe von unten: Erwin Wilhelm, Stefanie Bauer, Christiane Huber, Stefanie Harmuth, Marius Metzger, Katherine Ward, Madeleine Roth, Matthias Bauer
2. Reihe: Steffen Rösch, Florian Andree, Michael Schlatter, Stephan Häfner, Thomas Keller, Nathalie Fischer, Prithi Neugart, Melanie Fischer, Ingeborg Weidemann, Petra Lehmann, Marianne Stelzl, Johann Wintermantel, Rafael Hafkesbrink (Vorsitzender), Peter Stelzl (Dirigent)
3. Reihe: Matthias Werner, Klaus Lehmann, Andres Heidinger, Lukas Stellmach, Rolf Bürssner, Michael Burkhardt, Martina Bolkart, Ursula Bäurer, Herbert Haberer, Manuela Gfell, Jens Weidemann, Christoph Bäurer, Marco Sticker, Michael Käding, Lisa Wullich, Andreas Frank, Sepp Burkhardt, Simon Makowe, Hannah Baur.

20 Jahre Brigach-Bachmarsch der Stadtkapelle Donaueschingen Anno 2007

Im Sommer des Jahres 1987 wagten sich die Musiker der Stadtkapelle Donaueschingen aufgrund einer Wette zweier Musiker in die Fluten der Brigach und marschierten spielend mit "Hoch Badnerland" durch das Flussbett.

20 Jahre später war die Zeit reif für eine Neuauflage dieses Events. Diesmal holte sich die Stadtkapelle Verstärkung durch weitere Musikkapellen aus dem Umland: die Kapellen aus Wolterdingen, Aufen, Döggingen, Furtwangen sowie der Fanfarenzug aus Donaueschingen ließen sich nicht lange bitten, als es darum ging die "Musikalischste Kneippkur des Jahres" (Südkurier, 10. September 2007) zu begehen!
Am Samstag, 8. September 2007, Punkt 14 Uhr marschierte die Stadtkapelle Donaueschingen dann als Gastgeber an der Stadtmühle los und eröffnete die Parade der etwas anderen Art. Ganz der Tradition verpflichtet, wateten die Musiker zu den Klängen des Badnerlieds, wie einst 1987, "Im Viervierteltakt das Flussbett entlang" (Schwarzwälder Bote, 15. August 2007). Das Spektakel lockte neben Vertretern der Lokalpresse und unseren Verbandszeitschriften auch ein Kamerateam des Bodenseeregionalsenders EURO 3 an. Unter dem tosenden Beifall von Hunderten von Zuschauern, die beiderseits des Brigachufers in teilweise bis zu vier Reihen standen, holte sich nun eine Kapelle nach der Anderen sprichwörtlich "nasse Füße"! Doch bevor es soweit war, führte der erste Teil der Strecke von der Stadtmühle bis zum Siedlersteg auf der Hermann-Fischer-Allee. Hier erfolgte dann der Einstieg in das kühle Nass. Nun wurde bis zum Alten Festhallenplatz in der Brigach marschiert.
Die Gastgeber: Die Stadtkapelle Donaueschingen
Die Teilnehmer am Bachmarsch 2007
Fanfarenzug
Donaueschingen
Musikverein
Aufen
Musikverein
Döggingen
Musikkapelle
Wolterdingen
Stadtkapelle
Furtwangen
Am Ziel war für das leibliche Wohl der Musiker und Zuschauer mit einem eigens organisierten Hock bestens gesorgt.
In diesem Rahmen fand auch die anschließende Siegerehrung der Marschmusikbewertung statt. Kriterien hierbei waren neben Musikauswahl und Formation vor allem die Originalität der jeweiligen Kapelle. Die Jury, der Schirmherr Oberbürgermeister Frei und die Fasnet-Figuren "Ignaz & Severin" angehörten, erklärten nach intensiver Beratung schließlich die Stadtkapelle Furtwangen zum Sieger. Das Fest ging noch bis in die Abendstunden weiter und die Gastkapellen spielten zur Unterhaltung der Besucher noch mit ein paar zünftigen Märschen und Polkas auf.

Danksagungen:
Die Stadtkapelle Donaueschingen möchte sich ganz herzlich bei allen Besuchern unseres Bachmarsch-Events bedanken, die durch die gute Stimmung am Ufer die Musiker der teilnehmenden Kapellen im kühlen Nass entsprechend unterstützt haben. Ein besonderer Dank an dieser Stelle allen, die zum Gelingen des Bachmarsches beigetragen haben: das Technische Hilfswerk, das uns wirklich eine sehr große Hilfe war, das Deutsche Rote Kreuz sowie die Abteilung Umwelt des Regierungspräsidiums Freiburg. Des Weiteren die zahlreichen Sponsoren wie die Fürstenberg Brauerei, Schwarzwaldhof, Sick-Stegmann, Autohaus Südstern, E-Tec GmbH, Bäckerei Krachenfels und die Volksbank Donaueschingen. Danke auch an die Fasnet-Originale "Ignaz & Severin", die mit viel Witz und Humor das Geschehen im Bach kommentierten, sowie an den Schirmherr des Bachmarsches, unseren Oberbürgermeister Thorsten Frei. Vielen Dank auch an die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer aus dem Umfeld unserer Stadtkapelle, die uns aktive Musiker bei der Bewirtung auf dem Alten Festhallenplatz unterstützten. Zum Schluss noch einen Herzlichen Glückwunsch an die Sieger der Marschmusikbewertung, die Musiker der Stadtkapelle Furtwangen! Auch den vier "Zweitplatzierten" Kapellen aus Aufen, Wolterdingen, Döggingen sowie dem hiesigen Fanfarenzug noch einmal recht herzlichen Dank für die Teilnahme und Bereicherung unseres Bachmarsches.
Die Lokalpresse schreibt:
  • "Musiker inszenieren einen Marsch-
    wettbewerb in der Brigach"

    (Schwarzwälder Bote, 7. März 2007)
  • "Die Wasserschlacht des Jahres"
    (Südkurier, 12. April 2007)
  • "Im Viervierteltakt das Flussbett entlang"
    (Schwarzwälder Bote, 15. August 2007)
  • "Nasse Füße für sieben Kapellen"
    (Südkurier, 15. August 2007)
  • "Bachlauf wird zu Publikumsliebling"
    (Schwarzwälder Bote, 10. September 2007)
  • "Musikalischste Kneippkur des Jahres"
    (Südkurier, 10. September 2007)

Die Stadtkapelle bei ihrem Herbstkonzert 2008 in der Donauhalle:

1. Reihe (v.l.n.r.): Ramona Raidt, Natalie Fischer, Jasmina Roschitzki, Elvira Streit, Christiane Schlutt, Stefanie Bauer, Melanie Fischer, Petra Lehmann, Stephan Häfner, Sarah Luib, Karolina Kessler, Ingeborg Weidemann, Eva Rotweiler.
2. Reihe: Matthias Bauer, Tanja Limberger, Madita Simon, Nina Stocker, Marius Metzger, Stefanie Harmuth, Stefanie Borst, Antonia Müller, Linda Meister, Christina Blank, Jürgen Kessler, Sepp Burkhardt, Markus Hall, Christian Feierabend (Dirigent).
3. Reihe: Andreas Heidinger, Felix Heidinger, Ursula Bäurer, Manuela Gfell, Christiane Huber, Konstantin Ott, Jonas Engesser, Tobias Tröndle, Erwin Wilhelm, Lisa Roth, Claudia Schmidt-Cotta, Florian Meess, Regina Kessler.
4. Reihe: Alexander Ott, Johannes Messmer, Michael Schlatter, Steffen Rösch, Herbert Haberer, Matthias Horn, Roland Armbruster, Gregor Albert, Martina Bolkart, Heinrich Föhrenbach, Andreas Frank, Dominik Rudolf, Jens Weidemann, Michael Käding.

Performance an den Donaueschinger Musiktage 2008

Die Verbandszeitschrift "die blasmusik" des BDB (Bund Deutscher Blasmusikverbände e.V.) berichtet in ihrer Dezemberausgabe über unsere Performance bei den Donaueschinger Musiktagen 2008:
"Basura - Für Müllautokorso und Brassband"

Titelbild Dezemberausgabe

Experiment MÜLL (In: die blasmusik 12-2008 - Autor: Patrik Müller)

Kennen Sie den schon? Marschieren 100 Musiker hinter einer Karre mit Müll und machen Lärm? Nie gehört? Schade. Ist nämlich auch kein Witz, sondern Realität – bei den Donaueschinger Musiktagen Ende Oktober ist genau das passiert. Die Stadtkapelle und ihre Jungmusiker eskortierten Müllwägen durch die Stadt und spielten dabei absichtlich schräg. Komponist Dror Feiler hat die Inszenierung „Basura” genannt. Das ist Spanisch und bedeutet nichts anders als: Müll.

Zuerst haben die Musiker noch über die Idee gelacht: Müllmusik. Wie das schon klingt – und das auf einem renommierten Festival für zeitgenössische Musik. Dennoch hängten sich die Frauen und Männer, die Jungen und Mädchen der Stadtkapelle richtig rein. „War mal was anderes“, sagt Baritonspieler Heinrich Föhrenbach, mit 72 Jahren einer der ältesten Musiker. „Ich finde es gut, nicht immer das Gleiche zu machen“, meint die elfjährige Klarinettistin Christiane Rießle.
Es war nicht das erste Mal, dass die Stadtkapelle sich bei den Donaueschinger Musiktagen beteiligte. Vor zwei Jahren war es schon mal soweit: „Oh Brass on the Grass Alas“ hieß das Stück damals, beteiligt waren neben den Donaueschingern noch rund 250 Musiker aus benachbarten Musikvereinen. Die Bläser standen an der frischen Luft auf einer großen Freifläche, das Publikum saß direkt nebendran in der Erich-Kästner-Halle und verfolgte durch eine Glaswand, wie die Musiker miteinander spielten und gegeneinander und auch mal einen Ton wie eine La-Ola-Welle durch ihre Reihen gehen ließen. Was das bedeuten sollte? Gute Frage. Um das Verhältnis von Klang und Bewegung, Ferne und Nähe, Vordergrund und Hintergrund ging es damals – so hatte es sich Komponist Alvin Curran gedacht.
Ziel der Festivalleitung war es, auch Laienmusiker in die Musiktage einzubinden – dem Spektakel wird gerne nachgesagt, ein bisschen abgehoben und ätherisch zu sein. „Wir haben damals schon gesagt, dass wir gerne wieder mal mitmachen“, sagt Matthias Bauer – der 25-jährige Trompeter ist kommissarischer Vorsitzender der Stadtkapelle. „Dass der Anruf dann so schnell kam, hat uns echt gefreut.”
Donaueschinger Musiktage 2008: "Basura - Für Müllautokorso und Brassband"
Das Ergebnis:
ein „Zwischending zwischen einer bizarren Müllbeseitigungs-Zeremonie und einem Kölner Karnevalsumzug“. Das schrieb jedenfalls der Kritiker einer großen deutschen Tageszeitung. Skurril, schräg, bruchstückhaft – es ist tatsächlich schwer zu beschreiben, wie sich die Kompositon für „Müllautokorso und Brassband“ am Ende angehört hat. Ein bisschen wie ein (kaputter) Leierkasten. Kurze Kompositionen, viele Wiederholungen, fehlende Fragmente. Und: Nicht alle spielen das Gleiche. „Man muss darauf achten, dass man von seinem Nebenmann nicht zuviel abkriegt“, sagt Föhrenbach, „man muss sich einfach behaupten.“
Die ersten Proben, hört man bei den Musikern, seien furchtbar gewesen. Furchtbar schwer nämlich. Schwer, sich nicht zu verzählen. Schwer, nicht aus dem Takt zu kommen. Mit der Zeit wurde es dann leichter. Leichter, weil die Musiker immer besser mit der ungewohnten Situation klarkamen. Leichter, weil die Stadtkapelle verstärkt auf Registerproben setzte. Und weil letzten Endes auch noch Schlagwerk dazukam – das war ursprünglich nicht vorgesehen, half aber enorm, die schrägen Nicht-Melodien zu strukturieren.
Der 28-jährige Dirigent Christian Feierabend hat die Stücke umarrangiert und für seine Stadtkapelle adaptiert. In Absprache mit dem Komponisten wurden Sechzehntelverschiebungen in Achtelverschiebungen verwandelt. Im Mai wurde „Basura“ zum ersten Mal in der Probe angespielt. Im September nahmen die Stücke schließlich Form an. „Am Ende“, erzählt Matthias Bauer, „hab’ ich mich auf dem Heimweg von der Probe sogar dabei erwischt, wie ich ein Fragment, das ich im Kopf hatte, gesummt habe.“
Dann kam der große Auftritt: Ein Sonntagmittag in Donaueschingen, ein warmer Herbsttag mit Sonnenschein und blauem Himmel – und Tausenden von Zuschauern am Straßenrand. Karneval lässt grüßen. Vorne und hinten Müllwagen, in der Mitte das Orchester, marschierend, aber in ungeordneten Reihen. Auf einem Podest am Heck des vorderen Lasters, dort, wo normalerweise ein Müllmann steht, schwingt der einmetersiebzig große Dirigent Feierabend seinen Taktstock. „Das waren praktische Erwägungen“, sagt er, „bei meiner Größe...“
Das war der eine Auftritt an diesem Sonntag: Der Zug durch die Straßen. Stunden später waren die Musiker noch einmal gefordert, beim Abendkonzert mit dem Wiener Klangforum. Die Stadtkapelle fungierte hier als Bindeglied zwischen Profis und Publikum – der Laie als drittes Element. Und auch hier stand ein waschechter Müllwagen im Konzertsaal.
„Niemand hat gesagt: Was für ein Scheiss, jetzt müssen wir so ein Chaos spielen“, erzählt Feierabend, „Jeder hat akzeptiert, dass das Stück eine andere Wirklichkeit abbildet.“ Das Fazit der Musiker fällt also rundum positiv aus. Die Stadtkapelle wäre sofort bereit, sich wieder an den Musiktagen zu beteiligen. „Wir haben davon profitiert, weil wir zeigen konnten, dass Blasmusik mehr ist als nur Tradition und Unterhaltungskonzerte.“
Das Repertoire des Orchesters hat sich jedoch nicht vergrößert. Basura wird, höchstwahrscheinlich, nie wieder gespielt werden. „Für sich stehend“, sagt Feierabend, „funktioniert das alles nicht.“ Ohne die Müllwägen, meint der Dirigent, wäre es Blödsinn. „Ein Narrenmarsch funktioniert ja auch nur an Fastnacht.“

Typisierungaktion "Wir helfen Steffen"

Die Vorstandschaft der Stadtkapelle Donaueschingen dankt allen Mitgliedern, die sich an der Typisierungsaktion am 22.März 2009 in Aasen beteiligt haben. Wir wünschen auf diesem Wege Steffen vom Musikverein Aasen, dass möglichst bald ein passender Spender gefunden wird und er wieder gesund wird.

Umweltaktion "Saubere Landschaft"

Am 4. April 2009 haben wir an der "Aktion saubere Landschaft" der Stadt Donaueschingen teilgenommen und in Donaueschingen & Umgebung achtlos weggeworfenen Müll gesammelt. Die jüngste Teilnehmerin war übrigens 4 Jahre!
Highlight der Suche war der Fund einer für April gültigen DB-Monatskarte im Wert von 32,50€. Diese konnte der glücklichen Besitzerin wieder übergeben werden.

Danubia – eine musikalische Reise die Donau entlang

Intensiv bereitete sich die Stadt- und Jugendkapelle auf das Serenadenkonzert vor der F.F.-Orangerie vor. Dort, im Schatten der Stadtkirche von St. Johann und umrahmt vom fürstlichen Gebäuden fand am 5. Juli 2009 ein Serenadenkonzert als Konzertpremiere statt. Zunächst stimmte die Flötengruppe musikalisch auf das Ereignis ein, um 17.00 Uhr eröffnete dann die Jugendkapelle unter der Leitung von Peter Stelzl das Konzert.
Danubia (lat. für Donau) – unter diesem Motto nahm dann die Stadtkapelle unter Christian Feierabend die Zuhörer im zweiten Teil des Konzerts mit auf eine musikalische Reise direkt von der Donauquelle her kommend den majestätischen Strom hinab. Hier erlebte der Zuhörer u.a. das musikalische Wien des Johann Strauß und die weiten romantischen Klänge der Puszta-Ebene.
... in eifriger Probenarbeit wurde noch am Feinschliff gearbeitet.
...unsere Konzertkulisse: die F.F. Orangerie.
Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: In der Pause sowie nach dem Konzert konnten die Zuhörer das einmaligen Ambiente dieses Ortes bei kleinen Snacks und Getränken genießen.
Der Eintritt war frei, für Spenden wurde eine Spendentuba aufgestellt. Die Hälfte des Erlöses kam dem Kirchenbauverein zu Gute – als Beitrag der Stadtkapelle zur Renovierung der Stadtkirche.
Ein besonderer Dank gilt dem Fürstenhaus für die freundliche Unterstützung der Konzertidee.

Stadtkapelle zu gewinnen!

Nach der erfolgreichen Sommerserenade vor der F.F.-Orangerie wartete die Stadtkapelle zum Herbstfest 2009 mit einer weiteren besonderen Attraktion auf: In einer Lotterie war ein Auftritt der Stadtkapelle zu gewinnen. Dafür musste man nur ein am Stadtkapellenstand vor der Apotheke Meess angebotenes Los kaufen und bei der Ziehung der Gewinner am Herbstkonzert der Stadtkapelle am 14. November ein bisschen Glück haben. Der Hauptgewinn war ein einstündiges, ganz individuelles Musikprogramm. Der zweite und dritte Preis je 45min. bzw. 30min.
So wurden die Gewinner zu Programmdirektoren der Stadtkapelle und stellte sich seine Musikauswahl aus dem Fundus des Orchesters, welches von traditioneller Blasmusik bis hin zu modernen Klängen reicht, selbst zusammen.
Die Anzahl der Lose war auf 300 Stück streng limitiert, der Lospreis betrug € 5,-. Auch die „Verlierer“ taten nebenbei ein gutes Werk: Der Erlös der Lotterie wurde für die Neubeschaffung der Uniformen verwendet. Außerdem erhielt jeder Loskäufer ein historisches Bild der ehemaligen Stadt- und Feuerwehrmusik von 1886 als Sammelobjekt (siehe linkes Bild).

Stadtwette zum Rathauskonzert 2010

Show-Down am Musikantenbrunnen: Oberbürgermeister kontra Stadtkapelle

Der Rathausplatz wurde zur Konzertbühne, die Straßen zum Zuschauerparkett: Die Stadtkapelle Donaueschingen setzte ihre vor der F.F. Orangerie 2009 begonnene Serie der Sommerserenaden fort und trug erneut Musik ins Herz der Stadt.
Vor der besonderen Kulisse des Rathausgebäudes, um den Musikantenbrunnen, erklang am Sonntag, dem 11. Juli 2010 ein Serenadenkonzert einmaliger Art: Stadtkapelle, Jugendkapelle und als Gast der Jugendchor Donaueschingen am Fürstenberg-Gymnasium boten den Zuhörern ein ganz besonderes musikalisches Programm zum Thema „Große Bühne“.
Große und bekannte Werke, von George Bizets Carmen-Suite mit ihrem spanischen Temperament, über die Jazz-Suite von Dimitri Shostakovich, die durch die Walzerklänge des Second Waltz bekannt ist, bis hin zur African Symphony, die den Zuhörer die Weiten Afrikas erleben lässt, prägten die Musikbeiträge der Stadtkapelle. Große Bühne bot ebenso die Jugendkapelle unter Anderem mit Klängen von Michael Jackson, dem King of Pop, und dem Musical „König der Löwen“. Auch das „Phantom der Oper“ erschien auf dem Rathausplatz, zumindest musikalisch durch den Jugendchor Donaueschingen am Fürstenberg-Gymnasium zusammen mit einer kleinen Band. Der Eintritt war wiederum frei, um jedem Bürger dieses kulturelle Ereignis zu ermöglichen.
Handschlag auf die Wette Zugleich sollte es zum großen Showdown zwischen der Stadtkapelle und dem Oberbürgermeister Thorsten Frei kommen: Zwischen beiden Parteien lief bis zum Konzerttag eine Wette, sozusagen eine Stadtwette besonderer Art: "Die Stadtkapelle Donaueschingen wettet, dass sie es schafft, bis einschließlich zum Konzerttag soviel Geld zu sammeln, dass das Gewicht dieses Geldes (incl. der Sammelbehälter) größer ist als das Gewicht eines zufällig ausgelosten Musikers aus der Stadtkapelle und eines ausgelosten Jugendmusikers zusammen – natürlich beide incl. Instrument." Der Oberbürgermeister Thorsten Frei wettete dagegen. Die Wette wurde am 28. Mai (siehe Foto) vor dem Rathaus am Musikantenbrunnen per Handschlag zwischen dem Oberbürgermeister und dem Vorsitzenden der Stadtkapelle besiegelt.
Der große Show-Down am Musikantenbrunnen fiel dann aber am Konzerttag buchstäblich ins Wasser – ein Platzregen verhinderte die Auflösung der Stadtwette. Diese wurde zwei Wochen später an einem Auftritt beim Schwarzwaldverein nachgeholt und unter den Augen der Öffentlichkeit die Schwere der zwei Musiker und des gesammelten Geldes ausgewogen und somit der Gewinner der Wette gekürt: Die Stadtkapelle hatte ein wenig Losglück, wurden doch mit Stefanie Harmuth und Ramona Raidt zwei leichte Musikerinnen gezogen, die das Gewicht des gesammelten Geldes nicht aufwiegen konnten.
Herr Oberbürgermeister Thorsten Frei löste am darauffolgenden Herbstfest seinen Wetteinsatz ein und servierte mit Kochlöffel und Suppenkelle am Stand der Stadtkapelle zur Mittagszeit für eine Stunde Suppe – der Gewinn aus dieser Aktion wurde einem von ihm festgelegten guten Zweck zugeführt. Die Stadtkapelle ließ es sich trotz gewonnener Stadtwette nicht nehmen trotzdem ihren Wetteinsatz eizulösen und gab ein einstündiges Konzert für das Altenheim St. Michael. Das Geld in den Sparschweinen kam der Finanzierung der neuen Uniformen der Stadtkapelle zu Gute.

Die Stadtkapelle bei ihrem Herbstkonzert 2010 im Strawinsky-Saal der Donauhallen:

hintere Reihe (v.l.n.r.): Alexander Ott, Eleonore Weber, Michael Schlatter.
äußerer Halbkreis (v.l.n.r.): Heinrich Föhrenbach, Lukas Stocker, Herbert Haberer, Gregor Albert, Rolf Bürssner, Tobias Meier, Erwin Wilhelm, Roland Armbruster, Katrin Mummenthaler, Eva Rothweiler, Dominik Rudolf, Raffael Iengo, Christoph Kessler, Michael Käding, Jonas Engesser, Tobias Tröndle, Konstantin Ott, Klaus Lehmann, Andreas Heidinger, Matthias Lippold, Robin Weeber, Marco Braatz, Simon Bürssner, Felix Heidinger, Matthias Bauer.
mittlerer Halbkreis (v.l.n.r.): Stefanie Bauer, Stephan Häfner, Ramona Raidt, Carina Storz, Katrin Isele, Jasmina Roschitzki, Sarah Luib, Esther Bronner, Ingeborg Weidemann, Ann-Kathrin Kiefer, Thomas Keller, Regina Kessler, Florian Gaedtke, Markus Hall, Lisa Roth, Sepp Burkhardt, Florian Meess, Jürgen Kessler.
innerer, linker Halbkreis (v.l.n.r.): Petra Lehmann, Nathalie Fischer, Karolina Kessler, Sabine Riessle, Elvira Frank, Andrea Lemke.
innerer, rechter Halbkreis (v.l.n.r.): Birgit Lienhard, Carolin Pankratz, Lisa Kohler, Elena Heidinger, Christina Blank, Stefanie Burger, Antonia Müller, Marius Metzger.
Dirigent: Christian Feierabend.

"Musik im Herzen der Stadt" - Sommerserenaden der Stadtkapelle Donaueschingen

Die Stadtkapelle und die Jugendkapelle haben sich zum Ziel gesetzt, nah am Bürger zum kulturellen Leben der Stadt Donaueschingen beizutragen. Dazu verlassen die Orchester die traditionellen Konzertorte, nutzen die einmaligen Möglichkeiten in Donaueschingen, um so in einem einmaligen Ambiente individueller Gebäude bzw. Gebäude-Ensembles bei den Menschen im Herzen der Stadt zu musizieren, die ganze Bevölkerung der Stadt mit einem ungezwungenen Musikfest unter freiem Himmel anzusprechen, zu unterhalten und Platz zu geben zu einem ungezwungenen Miteinander in angenehmer Atmosphäre. Um die Teilnahme jeden Bürgers zu ermöglichen, wird auf die Erhebung eines Eintrittsgeldes verzichtet. Der erlebte Zuspruch schon beim ersten Konzert dieser Veranstaltungsreihe im Jahr 2009 vor der F.F. Orangerie, im Schatten der Stadtkirche St. Johann, zeigt die schon beim ersten Mal ausgesprochen positive Annahme seitens der Bürger.

Die Sommerserenade 2012 stand ganz im Zeichen der Heimattage: "Baden-Württemberg verbindet". Denn seit genau 60 Jahren verbindet uns eine Partnerschaft mit dem BOW, dem Blasorchester Winterthur (vormals Harmonie Oberwinterthur / Verkehrspersonalmusik Winterthur) und ist somit gleichalt wie unser "Ländle". Als Konzertort war der Bereich vor der Stadtkirche St. Johann / Residenzviertel geplant. Doch zu einem Konzert vor dieser Bilderbuchkulisse kam es leider nicht, da uns das Wetter erneut einen Strich durch die Rechnung machte. Kurzerhand wurde die Sommerserenade aber in den Bartók Saal der Donauhallen verlegt und vor ca. 400 Zuhörern konnten die Jugendkapelle, das Blasorchester Winterthur und die Stadtkapelle doch noch musikalisch das Jubiläum feiern.

Zur Einstimmung in den Advent veranstaltete die Stadtkapelle mit ihrer Jugendkapelle ein besinnliches Konzert in der Stadtkirche St. Johann.
Das Programm war an das Kirchenjahr angelehnt: Zunächst ertönte das gewaltige "Dies irae" aus dem Verdi-Requiem, sodann das leisere Töne anstimmende "Selig sind, die da Leid tragen" aus dem Brahms-Requiem, beides Stücke die uns wie das Ende des Kirchenjahres an die eigenen Vergänglichkeit erinnern sollen. Dann folgten mit der "Hirtenmusik" aus dem Bach'schen Weihnachtsoratorium und dem Choralvorspiel zu "Wachet auf, ruft uns die Stimme" zwei Werke, welche die neue Hoffnung des Avents in Töne fassten.
Im zweiten Konzertteil waren mehrere kleine Ensembles der Stadtkapelle zu hören: Ein Bläserensemble intonierte nun den Choral "Wachtet auf, ruft uns die Stimme", Antonin Dvorák "Gavotte" wurde von den Flöten interpretiert. Die Klarinetten spielte jiddische Lieder im "Shalom-Klezmer" gefolgt von einem "Trio in C-Dur für 2 Oboen und Englischhorn" von Beethoven. Der "Irish Dream" bildete den Abschluss des Ensembleteils.
Die Jugendkapelle erzählte nun musikalisch die "Weihnachtsgeschichte" von Carl Orff und wurde dabei auf humorvolle Weise von Michael Schlatter, Sepp Burkhardt und Rolf Bürssner als Hirten in badischer Mundart unterstützt. Die Rolle des Engels übernahm Jugendleiterin Kornelia Horn.
Die Konzertbesucher stimmten am Schluss in den Kanon "Dona nobis pacem" ein, der von Jugendkapelle und Stadtkapelle gemeinsam gespielt wurde.
Der Spendenerlös des Konzertes kam je zur Hälfte der Arbeit der Stadtkapelle und dem Kirchbauverein zur Tilgung der Kosten der Renovation der Stadtkirche zugute.

Im Sommer 2013 veranstaltete die Stadtkapelle ihre Sommerserenade im Fürstlich Fürstenbergischen Park. Gemeinsam mit der Stadtharmonie Villingen und der Bürgerwehr Hüfingen wurde Beethovens "Wellingtons Sieg oder die Schlacht bei Vittoria op.91" aufgeführt.

Im Sommer 2014 fiel die Sommerserande erneut aufgrund des regnerischen Wetters der Baar fast ins Wasser - abermals wurde sie kurzerhand in den Bartók Saal der Donauhallen verlegt. Zu Gast waren diesmal die Musikerinnen und Musiker des Musikvereins Aasen. Im Rahmen der Feierlichkeiten "Jumelage 50 Jahre Städtepartnerschaft zwischen Saverne und Donaueschingen" präsentierte Konditormeister Wolfgang Reiter seinen Jumelagekuchen, der mit 10,28m wohl zu den längsten Geburtstagskuchen zählen dürfte. Im Beisein von Oberbürgermeister Erik Pauly wurde der Kuchen dann angeschnitten und zu den Klängen der Stadtkapelle genüsslich verspeist.

Unser Beitrag zur "Cold Water Challenge 2014"

Wir bedanken uns beim Musikverein Brigachtal für die Nominierung.
Unser Beitrag (Klick auf's Bild) ist eine Interpretation von "Hoch Badnerland" à la Wassermusik!
Wir nominierten den Musikverein Aasen, die Kolpingskapelle Hambach und das Blasorchester Winterthur.
Sie hatten bis zum 19.07.2014 Zeit ein Video mit ihrer Cold Water Challenge auf Youtube hochzuladen, was alle von uns nominierten Kapellen geschafft haben.

Glückwunsch zu den sehr gelungenen Videos!

Verleihung der Goldenen Ehrennadel des BDB für 40 Jahre aktive Tätigkeit

Im Rahmen unseres Herbstkonzertes 2014 im Cinema konnte gleich 7 Musikerinnen und Musiker für 40jährige aktive Tätigkeit vom Vertreter des Blasmusikverbandes Schwarzwald-Baar, Egon Bäurer die Goldene Ehrennadel des Bundes Deutscher Blasmusikverbände (BDB) verliehen werden. Dies sind: Rolf Bürssner, Eva Rothweiler, Andreas Heidinger, Kornelia Horn, Jürgen Kessler, Klaus Lehmann und Michael Schlatter.

Die Sommerserenade 2015 konnte dann bei strahlendem Sonnenschein auf dem frisch renovierten Lammplatz im Residenzviertel stattfinden. Zu Gast war der Musikverein aus Grüningen. Die Kapellen unterhielten die Zuhörer im Wechsel auf zwei Bühnen mit Polkas und Märschen. Zwischendurch gab es von den Stadtführerinnen Sieglinde Gramse, Rosemarie Hoff und Martina Wiemer allerhand kurzweilige Geschichten und Infos rund um den Lammplatz und die Eschinger.